🏞️ Alle Kantonshöhepunkte der Schweiz

Hier sind sie alle:

⛰️gipfelBrienzer Rothorn⬆️ 2350m🧭 46.7871°, 8.0470°
⛰️gipfelSchnebelhorn⬆️ 1292m🧭 47.3256°, 8.9796°
⛰️gipfelFinsteraarhorn⬆️ 4274m🧭 46.5373°, 8.1262°
⛰️gipfelDammastock⬆️ 3630m🧭 46.6435°, 8.4211°
⛰️gipfelPiz Russein (Tödi)⬆️ 3614m🧭 46.8111°, 8.9149°
⛰️gipfelTödi (Piz Russein)⬆️ 3614m🧭 46.8111°, 8.9149°
⛰️gipfelWildspitz⬆️ 1580m🧭 47.0845°, 8.5776°
⛰️gipfelVanil Noir⬆️ 2389m🧭 46.5285°, 7.1483°
⛰️gipfelHasenmatt⬆️ 1444m🧭 47.2421°, 7.4508°
⛰️gipfelSt. Chrischona⬆️ 522m🧭 47.5731°, 7.6807°
⛰️gipfelHagen⬆️ 912m🧭 47.7749°, 8.5676°
⛰️gipfelSäntis⬆️ 2502m🧭 47.2494°, 9.3433°
⛰️gipfelRingelspitz / Piz Barghis⬆️ 3247m🧭 46.8982°, 9.3432°
⛰️gipfelPiz Bernina⬆️ 4049m🧭 46.3823°, 9.9081°
⛰️gipfelGroot⬆️ 996m🧭 47.3855°, 8.9664°
⛰️gipfelRheinwaldhorn / Adula⬆️ 3402m🧭 46.4937°, 9.0401°
⛰️gipfelSommet des Diablerets⬆️ 3210m🧭 46.3039°, 7.1891°
⛰️gipfelDufourspitze⬆️ 4634m🧭 45.9368°, 7.8668°
⛰️gipfelLes Arales⬆️ 516m🧭 46.2485°, 6.3080°
⛰️gipfelMont Raimeux⬆️ 1302m🧭 47.3071°, 7.4284°

Mein Ziel ist es, den jeweils höchstgelegenen Gipfel jedes Schweizer Kantons zu besteigen. Was auf den ersten Blick nach einer weiteren Gipfelsammel-Aktion tönt, stellt sich für mich mehr und mehr zu einem Projekt heraus, welches mir die Schweiz von einer ganz anderen Seite zeigt. In den vergangenen Monaten und Jahren durfte ich Ortschaften, Täler und Berge besuchen, von denen ich zuvor noch nie etwas gehört hatte.

Zur Zeit habe ich von 19 Kantonen den höchsten Punkt bestiegen. Mal als leichte Wanderung, mal als Berg- oder Hochtour und auch schon mal mit den Skis.

Zürich: Schnebelhorn

Das 📍Schnebelhorn ist ein Hügel im Tössbergland mit 1291 Metern Höhe. Der Gipfel liegt auf der Kantonsgrenze zwischen Zürich und St. Gallen. Die Zustiege können von verschiedenen Seiten erfolgen, z.B. vom 📍Brüttental oder der Strahlegg auf Zürcher Seite, oder von der 📍Chrüzegg (Atzmännig) oder 📍Libingen auf St. Galler Seite. Im Winter bietet sich eine Besteigung mit Schneeschuhen oder Tourenskis an; von Frühling bis Herbst zu Fuss.

Aussicht vom Schnebelhorn in die Voralpen an einem verschneiten Tag im Februar 2013Aussicht vom Schnebelhorn in die Voralpen an einem verschneiten Tag im Februar 2013

Da ich in der Region Tösstal aufgewachsen bin, war ich bereits als Kind/Schüler einige Male auf dem Schnebelhorn. Ein paar neuere Tourenberichte:

Bern: Finsteraarhorn

Das 📍Finsteraarhorn ist ein markanter, majestätischer Berg mit 4274 Metern Höhe. Aufgrund seiner Höhe und seiner Selbständigkeit ist er von vielen anderen Gipfeln aus zu sehen - manchmal als breite Pyramide, manchmal als kecke Spitze. Der Gipfel liegt an der Grenze der beiden Kantone Bern und Wallis. Der Berg ist rundherum von Gletschern umgeben, und ist deshalb nicht einfach zu erreichen. Die bekanntesten Routen führen vom 📍Jungfraujoch übers 📍Mönchsjoch, das Ewigschneefeld und den 📍Fieschersattel, von der 📍Konkordiahütte über die 📍Grünhornlücke, oder vom 📍Berghaus Oberaar über das 📍Oberaarjoch und den Fieschergletscher zur 📍Finsteraarhornhütte. Von der Hütte zum Gipfel sind dann nochmals 1200 Höhenmeter zu bewältigen.

Vom Brienzergrat aus erscheint das Finsteraarhorn (Bildmitte) als Spitze am Ende eines langen GratesVom Brienzergrat aus erscheint das Finsteraarhorn (Bildmitte) als Spitze am Ende eines langen Grates
Finsteraarhorn bei Sonnenaufgang vom Oberaarhorn aus gesehenFinsteraarhorn bei Sonnenaufgang vom Oberaarhorn aus gesehen
Agassizhorn und Finsteraarhorn bei Sonnenaufgang vom Fieschersattel aus gesehenAgassizhorn und Finsteraarhorn bei Sonnenaufgang vom Fieschersattel aus gesehen
Detailaufnahme Finsteraarhorn vom Gross Wannenhorn. Mit den Skis steigt man bis zum flachen Gratstück an der Sonne (Hugisattel) hoch.Detailaufnahme Finsteraarhorn vom Gross Wannenhorn. Mit den Skis steigt man bis zum flachen Gratstück an der Sonne (Hugisattel) hoch.

Das Finsteraarhorn kann sowohl in der Wintersaison, als auch im Sommer bestiegen werden. Je nach Schneeverhältnissen ist die Besteigung mit den Skiern bis in den Frühsommer möglich - so wie beispielsweise bei unserer Tour im Juli 2013:

Luzern: Brienzer Rothorn

Das Brienzer Rothorn ist ein Wanderberg, der mit einer 🔗Seilbahn und einer beeindruckenden 🔗Zahnradbahn erschlossen ist. Der Gipfel liegt an der Vereinigung der drei Kantone Luzern, Obwalden und Bern. Weil aber Obwalden und Bern über noch höhere Gipfel verfügen, zählt er nur für die Luzerner als Kantonshöhepunkt.

Brienzer Rothorn (rechts im Bild) mit Brienzersee und Brienzergrat - vom Brünigpass aus gesehenBrienzer Rothorn (rechts im Bild) mit Brienzersee und Brienzergrat - vom Brünigpass aus gesehen
Gipfel des Brienzer Rothorns im Herbst 2011Gipfel des Brienzer Rothorns im Herbst 2011
Blick zurück zum Brienzer Rothorn, auf dem Brienzergrat im September 2011Blick zurück zum Brienzer Rothorn, auf dem Brienzergrat im September 2011

Das Brienzer Rothorn eignet sich als Ausgangspunkt (oder als Zwischenstation) für die bekannte Gratwanderung über den Brienzergrat.

Titelbild Brienzer Rothorn von Brienz
🥾 WanderungBrienzer Rothorn von BrienzDer Winter mag nicht kommen📅 vor 7 Jahren

Uri: Dammastock

Der Dammastock ist viel weniger imposant als andere, weniger hohe Berge im Kanton Uri - aber er ist der höchste! Der Gipfel liegt auf der Grenze Uri / Wallis, und auch die Grenze zum Kanton Bern ist nicht allzu weit (knapp anderthalb Kilometer). Die einfacheren Routen führen von der Furkapassstrasse und dem ehemaligen 📍Hotel Belvédère über den Rhonegletscher bis an die Gratkante hoch. Es gibt aber auch eine anspruchsvollere Route von der Dammahütte über die Ostrippe auf den Gipfel.

Dammastock (im rechten Bilddrittel) von der Göscheneralp aus gesehenDammastock (im rechten Bilddrittel) von der Göscheneralp aus gesehen

Aufgrund der Weitläufigkeit des Rhonegletschers empfiehlt sich eine Begehung in der Tourenski-Saison. Mein Bericht vom September 2010:

Schwyz: Bös Fulen

Der Bös Fulen ist ein felsiger Berg auf der Kantonsgrenze von Schwyz und Glarus.

Bös Fulen, und dahinter der TödiBös Fulen, und dahinter der Tödi

Obwalden: Titlis

Der Klein Titlis ist ein (fast) weltbekannter Aussichtsberg in der Innerschweiz. Der eigentliche Gipfel - der Titlis, liegt gut einen Kilometer Luftlinie und 200 Höhenmeter von der Bergstation entfernt. Der Titlis liegt auf der Kantonsgrenze zwischen Obwalden und Bern - und auch die beiden Kantone Nidwalden und Uri liegen nur unweit davon.

Steigletscher - und dahinter der Titlis in der Morgendämmerung im August 2011Steigletscher - und dahinter der Titlis in der Morgendämmerung im August 2011
Hinten der Titlis, vorne die Tierberglihütte, und dazwischen die Fünffingerstöck (Gebirgskurs Militär 2009)Hinten der Titlis, vorne die Tierberglihütte, und dazwischen die Fünffingerstöck (Gebirgskurs Militär 2009)

Nidwalden: Rotstöckli

Das Rotstöckli ist eigentlich ein Vorgipfel des Titlis. Weil jedoch die Kantonsgrenze von Nidwalden zu Obwalden nicht bis zum Titlis-Gipfel hochreicht, gilt das Rotstöckli als höchster Punkt von Nidwalden.

Glarus: Tödi / Piz Russein

Der Tödi (auch Piz Russein genannt) ist ein bekanntes und von weitum sichtbares, mächtiges Bergmassiv. Es liegt, wenn man von Norden schaut, zuallerhinterst um Glarnerland, und bildet die Grenze zur Surselva im Kanton Graubünden. Das Tödi-Massiv verfügt über verschiedene Gipfel - den Sandgipfel im Norden, den Glarner Tödi, und den Piz Russein, welcher den höchsten Punkt darstellt.

Sonnenaufgang am TödiSonnenaufgang am Tödi
Tödi (links) auf einer Skitour im Kärpfgebiet Ende 2013Tödi (links) auf einer Skitour im Kärpfgebiet Ende 2013
Bifertenstock, Tödi, Ortstock, Höch TurmBifertenstock, Tödi, Ortstock, Höch Turm

Die Zustiege erfolgen aus dem Glarnerland meist von Hinter Sand über die 📍Fridolinshütte, und vom Bündnerland über die 📍Camona da Punteglias und die 📍Porta da Gliems. Daneben gibt es weitere, schwierigere Aufstiege von der Planurahütte über die Südwestwand.

Ich durfte den Tödi bereits zwei Male im Sommer besteigen - einmal von der Glarner- und einmal von der Bündner Seite. Dazu kommt ein Besteigungsversuch im Winter:

Zug: Wildspitz

Freiburg: Vanil Noir

Solothurn: Hasenmatt

Basel-Stadt: St. Chrischona

Basel-Landschaft: Hinteri Egg

Schaffhausen: Hagen

Appenzell Ausserrhoden & Innerrhoden: Säntis

Sankt Gallen: Ringelspitz

Graubünden: Piz Bernina

Aargau: Geissflueh

Thurgau: Groot

Tessin: Adula / Rheinwaldhorn

Waadt: Sommet des Diablerets

Wallis: Dufourspitze

Neuenburg: Chasseral Ouest

Genf: Les Arales

Jura: Mont Raimeux